Was ist der maximale Schalldruckpegel? Ist größer besser? Können Schalldruckpegel direkt übereinandergelegt werden?
1. Wie hoch ist der Schalldruckpegel (maximaler Schalldruckpegel)?
Der Schalldruckpegel ist eine quantitative Größe, die zur besseren Unterscheidung der Schallstärke verwendet wird. Der maximale Schalldruckpegel ist ein wichtiger Indikator für die Mikrofonparameter. Er bezeichnet den maximalen Schalldruckpegel, den das Mikrofon bis zu einer Gesamtklirrfaktor von 0,5 aushält, und wird üblicherweise in dB angegeben. Je höher der Wert, desto besser.
Der maximale Eingangsschalldruckpegel des Mikrofons liegt über 130 dB, was für ein sehr gutes Mikrofon spricht.
2. Die gebräuchlichste Einheit für Schalldruck: Dezibel
Dezibel ist die Einheit des Schalldruckpegels (Symbol: dB). Bei jeder Verdopplung des Schalldrucks erhöht sich der Schalldruckpegel um 6 Dezibel.
Verhalten der Schallintensität bei verschiedenen Schalldruckpegeln:
Im Allgemeinen gilt ein Geräuschpegel unter 20 Dezibel als leise, und ein Geräuschpegel unter 15 Dezibel kann natürlich allgemein als „Totenstille“ bezeichnet werden.
3. Theoretische Berechnungsmethode des Schalldruckpegels
Der Schalldruckpegel ist der dekadische Logarithmus des Verhältnisses eines gegebenen Schalldrucks zu einem Referenzschalldruck, multipliziert mit 20, und wird in Dezibel angegeben. Schalldruckpegel und Schallleistungspegel stehen in folgendem Verhältnis: Lp = Lw - 10 lg (4πr²), wobei r in der Formel den Abstand zwischen Schallquelle und Messpunkt bezeichnet.
Für eine bestimmte Punktquelle ist Lw ein konstanter Wert. Wenn (4πr²) = 1, d. h. wenn r = 0,282 m, entspricht der Schalldruckpegel numerisch dem Schallleistungspegel; wenn (4πr²) < 1, d. h. wenn r < 0,282 m, ist der Schalldruckpegel größer als der Schallleistungspegel, und umgekehrt ist der Schalldruckpegel kleiner als der Schallleistungspegel. Wird der Lärmpegel als Schalldruckpegel angegeben, muss der Abstand zwischen Messpunkt und Schallquelle angegeben werden.
Der Schalldruckpegel wird mit dem Symbol SPL bezeichnet. Er ist definiert als der dekadische Logarithmus des Verhältnisses des effektiven Schalldruckwerts p(e) zum Referenzschalldruck p(ref), multipliziert mit 20, also: SPL=20Log(10) [p(e)/p(ref)] in Dezibel.
In Luft wird der Referenzschalldruck p(ref) üblicherweise mit 2 × 10⁻⁵ Pa angenommen. Dieser Wert entspricht dem Schalldruck, bei dem das menschliche Ohr gerade noch einen 1-kHz-Ton wahrnehmen kann – also dem maximalen Schalldruck eines solchen Tons. Hörschwellenschalldruck. Unterhalb dieses Schalldrucks ist der Ton für das menschliche Ohr in der Regel nicht mehr hörbar. Der Schalldruckpegel der Hörschwelle beträgt null Dezibel.
4. Lässt sich der Schalldruckpegel direkt überlagern?
In der Praxis stoßen wir häufig auf das Problem der Überlagerung von Schalldruckpegeln, wenn zwei oder mehr Lautsprecher zusammenarbeiten. Können sich die Schalldruckpegel also direkt überlagern? Die Antwort lautet: Nein! Die Addition zweier gleicher Schalldruckpegel erhöht den Wert lediglich um 3 dB, anstatt ihn zu verdoppeln.
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